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Eine wahre aber auch sehr tragische Geschichte, wenn man auschließlich nur die PR-Berichte kennt.


Laut Bild PR ein wirklich schrecklicher Vorfall mit einem Rottweiler der laut PR einen Jungen (5 Jahre) "zerfleischt haben soll".
Worüber jedoch bis zum heutigen Tag niemand informiert wurde, war die Tatsache, das der verletzte Junge einige Tage nach diesem Vorfall bereits wieder mit seinen Spiel-Kameraden Fussball spielte.

Jeder Beißvorfall mit Menschen oder ganz besonders mit Kindern ist auf jeden Fall immer ein Vorfall zuviel und darf auf gar keinen Fall "schön geredet" werden. Das will auch die Verfasserin dieser folgenden Geschichte auf gar
keinen Fall. Hier soll nur einmal deutlich gemacht werden was es für Folgen für den Hundehalter und auch für seinen (in diesem Fall unschuldigen Hund) Rottweiler haben kann, wenn wie in diesem Fall die Aufsichtspflicht des jungen ( 7 Monate alten) Rottweilers bedauerlich vernachlässigt wird und dieser noch nicht erzogene Hund frei und unangeleint, leichtfertig geführt wird. Schuld an diesem wirklich sehr unglücklichen Vorfall war in diesem Fall jedenfalls nicht der Hund. Jeder der ein bisschen Hundeverstand hat, kann sich sehr gut vorstellen wie es hier zu diesem "Beißvorfall" gekommen sein muss. Ballspielende Kinder wurden von diesem jungen, sehr spielfreudigen und triebverspielten Hund entdeckt und Dieser wollte einfach nur mit spielen.

Nicht wie im PR - Stern Bericht unrichtig geschildert, ist dieser junge Rottweiler (noch im Welpenalter) über den Jungen gezielt hergefallen, sondern laut glaubhaftem Wahrheitsbericht der Hundebesitzerin (siehe Eigenberichterstattung unten) hat er versehentlich den Jungen beim verfolgen und schnappen nach dem Ball, mit dem die Kinder spielten, den fünfjährigen Jungen unglücklich erwischt. Solche Unfälle können jedem Hundehalter auch mit anders rassigen Hunden passieren, dass Hunde im sog. Beutespiel auch mal daneben schnappen.  Deshalb handelt es sich jedoch noch nicht um einen sog. "gefährlichen Hund". Dann noch den PR-Bericht der Westdeutschen Zeitung mit der Überschrift:  Monheim: "Rottweiler-Mischling droht Tötung"

Wenn man diese 3 PR-Berichte nun einmal genau durchleuchtet, dann wird man hier schon deutlich feststellen wie mit dieser Art von Berichterstattung der ganze Vorfall in eine bestimmte Richtung gelenkt wird. "Dieser gefährliche Rottweiler muss getötet werden"
* dass obwohl dieser Hund noch ein Welpe war und nur seinem angeborenen und zum Teil anerzogenem Spiel- und Jagttrieb folgte.
* dass obwohl alleine schuldhaftes Verhalten bei der Hundehalterin zu suchen und auch nachzuvollziehen ist.
* jeder mit nur einem bisschen Sachkenntnis und Hundeerfahrung weiß, dass solch ein junger Hund in diesem Halbstarkenalter so veranlagt ist.
* Solch ein natürliches Verhalten hat auf gar keinen Fall etwas mit
"gefährlichem Verhalten" solcher Hunde zu tun. Auch ist es falsch, bei solchem Verhalten diese Hunde allesamt als gefährlich einzustufen.

Es ist einfach unverzeihlich und auch nicht witzig, wenn bei solchem Verhaltensvorfällen Menschen oder gar Kinder Schaden erleiden.Jedoch dass soetwas passiert, liegt in den meisten uns bekannten Fällen wirklich am Hundehalter der seinen Hund schlecht und unerzogen hält. Hunde verhalten sich von Natur aus niemals falsch, sondern nur so, wie
sie es vom Mensch als Hundehalter gelernt haben.

Nunmehr aber zum Sachverhalt: hier der glaubhafte Bericht zum Vorfall von der Hundehalterin.

Am Samstag, den 3. Juni 2006 gegen 20:00 Uhr sind meine Tochter und ich mit unserem Hund angeleint spazieren gegangen. Wir hielten uns auf der Wiese am Zilleplatz (Monheim am Rhein) auf. Dort gibt es auch einen umzäunten Fußballplatz mit zwei Öffnungen, auf dem ca. 10 Kinder mit einem Ball gespielt haben. Die Kinder spielten in der Umzäunung, der Ball flog hin und her und die Kinder verursachten einigen Lärm. Da wir uns in einigem (für uns sicheren) Abstand befanden, ließ ich den Hund von der Leine. Unser Hund ist noch ein Welpe und es hatte noch nie Schwierigkeiten gegeben. Der Hund beachtete die Kinder erst gar nicht. Dann jedoch bemerkte unser Hund den herumfliegenden Fußball, mit dem die Kinder spielten und rannte auf den Platz, um dem Ball (natürliches Beuteverhalten) zu folgen.  Der Hund rannte tatsächlich nur dem Ball nach und das ging eine Weile so.
Dann versteckte eines der Kinder den Ball. Der Hund suchte nach dem Ball. Gleichzeitig fingen die andern Kinder an zu schreien und trieben den Hund somit in Unruhe. Sie engten den Hund ein und der war irretiert und folgte somit seinem Spieltrieb in dem er (nach dem Ball suchend) zugeschnappt hat und hierbei unglücklicher Weise den Jungen erwischte. Kurz darauf hin wurde die Polizei von den Angehörigen gerufen. Der Krankenwagen und der Tierrettungsdienst kamen auch. Unser Hund wurde vom Tierrettungsdienst nach Hilden ins Tierheim gebracht und sicher gestellt. Dabei verhielt sich der Hund völlig normal und nicht aggressiv. Die Mitarbeiter des Tierheims stellten ebenso fest, dass der Hund völlig lieb ist und keinerlei Aggressionen zeigt, wie es von anderen falsch dargestellt wird.

gez. Cornelia Fincke


Während des Vorfalls kam die Presse dazu, so dass unmittelbar später die gesamte Lokalpresse (TV,Radio + Zeitung) die " heimtükische Beisattacke des Kampfhundes" verbreitete. In unterschiedlichen Versionen wurde der Vorfall von der Presse dargestellt. Immer namentlich erwähnt wurde die zuständige Amtsveterinärin. Letztere beschlagnahmte diesen Rottweiler sofort, dieser kam mit dem Tierrettungsdienst in das TH Hilden. Die Mitarbeiter dort hatten die Auflage bekommen den Hund nicht aus dem Verwahrungszwinger herauszulassen und niemand (auch nicht der Hundepfleger) sollte Kontakt zu dem Hund haben. Der junge Rottweiler Theisson (im Welpenalter) sollte in einem von täglichen Besuchern des Tierheims, isolierten Zwinger gehalten werden. Die folgenden Tage belagerte die Presse das Tierheim und jeder wollte ein Foto von dem "gefährlichen Hund" und wissen, wann Theisson nun eingeschläfert wird. Das Tierheim nahm keine Stellung. Die zuständige Ordnungsbehörde der Stadt Monheim und die zuständige Amtsveterinärin ließen weder die Hundebesitzer noch andere Pesonen zu diesem jungen, in Sicherheitsverwahrung genommenen, Hund. Das Schicksal des Hundes war für alle sichtbar klar, dieser Hund sollte auf Grund des Vorfalles mit behördlicher Anordnung eingeschäfert werden. Mit Vollmacht der Hundehalter gelang es einer angagierten Tierschützerin eine sofortige einstweilige Verfügung gegen die Handlungsweise der Stadt Monheim zu erwirken. Zwischenzeitlich hörten sich Tierschützer nach sachkundigen Stellen um, die bereit sein würden, diesen jungen Rottweiler zu schützen und diesen bei sich aufnehmen. So nahm sie auch Kontakt mit Ernst Hoff auf, der sich sofort bereit erklärte, Theisson zu übernehmen.

Herr Hoff ist anerkannter Sachverständiger, Experte für Problemhunde, Ausbilder und Hundeführer, bekommt vom Land Schleswig-Holstein potentiell gefährliche Hunde anvertraut, besitzt eine Hundeschule und Therapiestation und verfügt über die notwendige, sachkundige Erfahrung und alle erforderlichen Zulassungen. Fort an hat sich Ernst Hoff intensiv mit den dort zuständigen Behörden auseinandergesetzt und per Gerichtsbeschluß des Verwaltungsgerichts Düsseldorf als Eigentümer dieses Hundes, diesen Rotty vor dem sicheren Tod gerettet. Dieses natürlich gefiel der zuständigen Behörde gar nicht. Sie versuchte durch einen "zu spät erlassenen" Aufhebungsbeschluss beim Oberverwaltungsgericht Münster diesen Hund wieder in Gawahrsam zurück zu fordern. Da Ernst Hoff jedoch rein rechtlich den Hund als Eigentümer mit ordentlichem Gerichtsbeschluß übernommen hat und ihm der Hund in Gegenwart der dort örtlichen Polizei ordnungsgemäß ausgehändigt wurde, konnte er seinen Rottweiler somit problemlos nach Schleswig-Holstein in seiner Therapiestation für Hunde aufnehmen. Hier in Schleswig-Holstein wurde dieser Hund inzwischen entsprechend des hier rechtlich geltenden GefHG angemeldet und die Haltung dieses
Hundes in der Einrichtung von Ernst Hoff durch die zuständige Ordnungsbehörde mit einsprechender Auflage erlaubt.

Alle beteiligten Tierschützer und der Tierschutzverein Monheim usw. haben sich für die Rettung des jungen Rottweilerwelpen Theisson bei Ernst Hoff bedankt und sind froh darüber, dass es noch einen Menschen gibt der sich
auch gegen nicht zu vertretbare sowie zu vestehende Verhaltensweisen und Vorgehensweisen der Monheimer Behörden einschüchtern ließ.

Nun aber mal ehrlich, wie gefährlich ist dieser Hund denn nun wirklich ???

Bild Anlage 4:
hier der Welpe Theisson im Alter von 10 Wochen. Hier war die Welt noch in Ornung, der Welpe ist ganz normal aus einer Hobbyzucht stammend zu einer ganz normalen Familie gekommen und wurde hier bis zu dem besagten Vorfall liebevoll aufgezogen und lieb behandelt. Die ganze Familie ist sehr traurig, dass sie diesen Hund durch solch einen Vorfall verloren haben. Aber sie freuen sich auch das Theisson lebt und jetzt entsprechend therapiert und erzogen wird, damit er wieder ein toller Familienhund werden kann.

Bild Anlage 5:
Der erste Tag bei Ernst Hoff in der HS - Mühbrook, endlich wieder freie schöne Luft für diesen sehr jungen Hund, der bis dato in Sicherheitsverwahrung in einem viel zu kleinen Zwinger auf seine Rettung warten musste. Hunde, sofern es sich noch (wie in diesem Fall) um so einen jungen Hund handelt, während eines noch nicht abgeschlossenen Verfahrens so wie von der Monheimer Behörde angeordnet, isoliert zu halten, ist nicht im Sinne des Tierschutzes und auch nicht vertretbar. Darüber sollten sich die Verantwortlichen in Zukunft einmal Gedanken machen, denn so etwas geht nun wirklich nicht, das widerspricht ganz und gar den rechtlich geltenden Tierschutzbestimmungen.

Bild Anlage 6:
Spiel mit dem sog. "gefährlichen Hund" Theisson am Tage der Ankunft in der Einrichtung von Ernst Hoff in Schleswig-Holstein. Von diesem Tag an wurde bis dato keinerlei Fehlverhalten, Aggression oder anderes negatives Verhalten in der sachkundigen Einrichtung für sog. "gefährliche Hunde" bei diesem Hund festgestellt. Jede Wesensüberprüfung sowie Sozialverträglichkeitstest hat dieser Hund bis heute in unserer Einrichtung ohne Auffälligkeit bestanden. Und der Hund wird, wenn er dann über 1 Jahr alt ist auch noch einer neutralen Fachexpertin zum sog. Wesenstest vorgeführt, um den Beweis zu erbringen, wie unrecht hier gegen diesen jungen Hund entschieden wurde.

Bild Anlage 7:
Theisson als "Rettungshund" hier ein Test mit dem "sooooooooooooóh  gefählichen Hund" Rottweiler Theisson beim Untersuchen einer plötzlich hingefallenen Person. Außer schnüffeln und neugierigem, natürlichen Verhalten ist hier nichts gewesen.

Bild Anlage 8:
hier noch deutlicher zu sehen, wie sich dieser tolle Hund bemüht diesem liegendem Menschen irgenwie sogar zu helfen. Wenn alle "gefährlichen Hunde" sich so verhalten, dann haben wir wohl alle gefährliche Hunde, oder?

Bild Anlage 9:
Theisson hier mit einem Spielball! Schaut euch diesen freudigen und verspielten, sowie lachenden Hund doch mal selbst an. Sieht so ein gefährlicher Hund aus? Diesen Ball konnten wir, egal wie wir es auch ausgetestet haben, immer
ohne Probleme oder Gegenwehr wegnehmen. Er war zwar immer sehr triebig und spielig auf diese Ball-Beute fixiert, ließ sich aber auch wunderbar hierüber einordnen und erziehende Maßnahmen mit Spieltrieb verbunden abrufen. Also auch völlig normal, wenn dieser Hund von klein an gerne mit Bällen gespielt hat.

Bild 10:
Rotty Theisson beschäftigt sich hier im Spiel mit einem PKW-Reifen. Wenn dieser Hund, so ausgelassen und triebveranlagt er nun einmal ist, mit solchen Dingen sinnvoll beschäftigt wird und seinen jugendlichen Power abreagieren kann, dann zeigt auch dieses Verhalten keinerlei Anzeichen für einen sog. "gefährlichen Hund" sondern nur einen Hund in einem ganz normal, seines Alters entsprechenden, halbstarken und jugendlichen Verhalten. Nicht auch nur bei einem unserer Tests hat dieser Hund uns gegenüber aggressives Verhalten angezeigt oder angedeutet. Alle seine Verhaltensarten sind als völlig normales Verhalten einzustufen, aber keinesfalls als gefährlich oder auffällig.

Bild 11:
Auch bei anderen Personen, egal ob Kinder, Erwachsene oder Jugendliche zeigt sich Hund immer nur von seiner freundlichen und noch sehr verspielten Seite. Dieser Hund besticht einfach durch sein offenes, sehr freudiges und immer verspieltes Wesen. Das gesamte Team unserer Einrichtung kann überhaupt nicht verstehen, wie es zu diesem schrecklichen Vorfall in Monheim kommen konnte. Da müssen einfach alle unglücklichen Komponenten zusammengetroffen sein, dass dieser Junge bedauerlicher Weise von dem Hund beim Jagen nach der Beute/Ball, versehentlich von Theisson gebissen wurde. Jedoch ist dieser Hund mit größter Wahrscheinlichkeit ganz besimmt nicht bewußt auf diesen Jungen losgegangen. Dann hätten die Verletzungen auch ein anders Ausmaß gehabt und der Junde nicht schon nach kurzer Zeit, mit leichteren Verletzungen nach Hause gekonnt. Man sollte also auch hier bitte immer bei der Realität bleiben und den Sachverhalt so schildern, wie er dann auch wirklich war.

Bild 12:
Futtermotivation mit der Hundetrainerin Nathali Hoff. Hier sieht man sehr deutlich, wie aufmerksam und freudig sich dieser Hund verhält. Der Hund möchte einfach nur gefallen und seinem Menschen deutlich machen, wie gerne er doch bei Futtermotivation gut gehorcht. Es ist einfach immer wieder eine Freude mit diesem sehr lernfähigen und arbeitsfreudigen Hund zu arbeiten. Völlig ohne Stress oder Unsicherheiten oder andere Auffälligkeiten führt Theisson das Gewünschte immer und sofort problemlos aus. Das Wesen dieses Hundes ist so klar und so offen, wenn alle Hunde so wie dieser Hund währen, dann hätten wir kaum Probleme in der Hundehaltung. Dieser Hund braucht einfach nur viel Beschäftigung und entsprechende Aufmerksamkeit, dann ist er der glücklichste und normalste Hund auf dieser Erde.

Bild 13:
Der Rottweiler Theisson springt im Spiel freudig an Nathali Hoff hoch und verhält sich auch hierbei einfach nur hundegerecht. In dem Gesichtsausdruck des Hundes kann man hier super das Vertrauen zum Menschen erkennen, oder? Dieses Bild wurde gemacht, als der Hund erst 3 Tage in unserer Einrichtung war und sich von Anfang an hier nur so und niemals anders präsentierte.

Bild 14:
"Knuffel"  Theisson, hier auch beim direkten Kontakt mit anderen ihm völlig fremden Menschen. Auch hier zeigt sich dieser Hund nur von seiner sehr freundlichen und sehr sicheren, wie auch absolut verträglichen Seite.

Bild 16:
Einige Tage später mit unseren Lehrlingen auf dem Hundespielhügel unserer Einrichtung, der Rotty Theisson in eindeutiger Spielphase. Egal welchen Kontakt dieser Hund hier bei uns mit Menschen, davon Kindern und Jugendlichen hat, er freut sich nur wenn er mit diesen Personen spielen und rumtollen darf. Sog. Fachleute, die diesem Hund eine "Gefährlichkeit" andichten oder gar solch einen jungen Hund falsch einschätzen, sollten wirklich selbst einmal richtig gefährliche Hunde kennen lernen. Es ist für uns unverständlich und auch in gar keinster Weise nachvollziehbar, wie eine Amtsveterinärin diesen Hund so falsch beurteilen konnte und diesen jungen Rüden als "gefährlichen Hund" bezeichnen konnte.

Bild 17:
Der Rotty Theisson hier nochmals mit den Jugendlichen unserer Einrichtung. Alle aus unserem Team sind immer wieder begeistert, wie sich dieser Hund im Reifespiel verhält und wie er sich vor allem auch bei völlig fremden Menschen absolut freundlich gibt.

Bild 18:
Rottweiler mit Maulkorbzwang belegt! Soll Theisson wirklich sein Leben lang so geführt und in der Öffentlickeit gehalten werden? Nein, ganz bestimmt kann das nicht richtig sein und aus diesem Grunde werden wir, wenn dieser Rüde das entsprechende Alter erreicht hat, bei einer neutralen fachlich, qualifizierten Person einen weiteren und dann neuen Wesenstest machen lassen. Desweiteren werden wir dann einen Sonderantrag bei der zuständigen Behörde stellen, diesem Hund seine "nicht schulhafte Jugendsünde" nicht zeitlebens anzuhängen. Hier bedarf es zu gegebener Zeit eines Presidenzfalls um diesem Hund hier in Schlewig-Holstein wieder artgerecht halten zu dürfen.

Bild 19:
"Maulkorb nein Danke!"

Bild 20:
Theissons Freund, ein Boxer, im Alter von ebenfalls jetzt einem Jahr, denn Theisson ist inzwischen auch 11 Monate jung. Diese beiden Hunde haben sich hier bei uns gesucht und gefunden, so könnte man es sagen. Das widerum beweißt das super Sozialverhalten von Theisson gegenüber anderen Hunden, hier sogar einem anders rassigen jungen Rüden. Auch dieser Boxer Curtis befindet sich derzeit in unserer Einrichtung und sucht jetzt nach einem liebvollem zu Hause. Dieser Boxer ist ebenso ein völlig lieber und nicht als gefährlich, fehleingestufter Familienhund hier auf der Suche nach freundlichen Menschen, die sich vielleicht jetzt in diesen Hund verlieben.

Bild 20:
soziales Spiel mit dem Boxerrüden Curtis auf unserem Therpiergelände. Theisson, unser Rotty-Rüde ist so sozial und so arttypisch, wie die Rottweiler nun mal sind. Der Rottweiler gehört auf jeden Fall nicht auf die Liste von sog. Kampfhunden, denn gerade diese Rassehunde, wenn sie artgerecht aufgezogen und in der Familie gehalten werden, zeichnen sich fast immer durch ihr gutes Wesen und ihr treues Verhalten gegenüber Menschen aus. Natürlich muss gerade bei der verantwortungsvollen Zucht dieser Rasse darauf geachtet werden, dass nur solche Hunde zur Weitervemehrung eingesetzt werden, die im Wesen und Charakter einwandfrei sind. Es ist sicher jedem "Hundeexperten" bekannt, dass wahrlich jede Rasse, wenn diese zu nicht erlaubten Zwecken gezüchtet und gehalten werden, total entgleiten und dann durchaus auch gefährlich werden können. Doch jedermann sollte wissen und bedenken, dass dieses nachweislich die Minderzahl eine "Außenseiterband" ist, die von Menschenhand so mißbraucht wurde und leider auch noch wird.

Bild 21:
Theisson Triebspielzeug. Mit diesem Bild in meinem Bericht (Die Theisson Story) möchte ich hier noch einmal ganz deutlich machen, was der Theisson aus Monheim für ein lobenswerter Rottweiler und guter Vertreter seiner Rasse ist.
Theisson zeichnet sich aus durch sein selbstsicheres und sehr offenes Wesen gegenüber Menschen, wie auch Artgenossen. Er ist mit seinen jetzt inzwischen 11 Monaten noch sehr verspielt und sehr triebig veranlagt, was aber zu seinem Vorteil in einer fachgerechten Ausbildung positiv ausgenutzt und hier bei uns auch umgesetzt wird. Der Hund läßt sich bei allen bisherigen Tests bestens einordnen und sehr leicht führen, wenn man den richtigen Ausbildungs- und Therapieweg beibehält. Aus diesem Rotty kann auf jeden Fall noch ein super Begleiter des Menschen werden und wir wünschen uns noch viel Spaß, sowie Freude mit diesem tollen Rottweiler.

Abschlußwort:
Liebe Leser, liebe Hundefreunde,
bitte erlauben Sie mir auf Grund unserer Erfahrung und Begenung mit sog. "gefährlichen" Hunden noch ein paar Anmerkungen. Dieser hier von mir vefasste Bericht soll gerne dazu beitragen, dass sich jedermann der sich mit diesem Thema Kampfhundegesetz auseinandersetzt einmal die Mühe macht, verantwortungsvoll auch mit unserem Mitgeschöpf, dem Hund, anders umzugehen und nicht leichtfretig jeden Hund bei etwaigen Vorfällen mit dem vollen Programm einhergeht. Jeder Fall ist selbstverständlich immer ein Fall zuviel und eine unschöne Angelegenheit, jedoch liegt es auch in unserer Macht als sachverständige Menschen und Personen, jeden Fall genau zu prüfen, ob es sich in diesem Fall wirklich um einen sog. "gefährlichen Hund" handelt. Hunderassen / Mischlingshunde, die durch Zucht und
Erbanlagen über jahrzehnte zur Jagt u.s.w. geführt wurden, dürfen nicht auf Grund ihrer Veranlagung als gefährliche Hunde eingestuft werden, dass ist schlicht weg unsinnig. Gewiss jeder Hundehalter (egal mit welcher Rasse) sollte seinen Hund nach dem GefHG so halten und auch führen, dass andere Tiere oder Artgenossen, sowie Menschen nicht zu Schaden kommen. Ich möchte hiermit deutlich machen, dass wir eine große Verantwortung auch gegenüber dem Mitgeschöpf Hund zu tragen haben und bei Erstvorfällen sehr wohl genau überprüfen müssen, wer ist denn nun eigentlich der "wirklich Schuldige", der Hundehalter oder der Hund. In den meisten mir bekannten Fällen ist es menschliches Versagen und nicht die Schuld dieser Hunde, die im Grunde auf ganz natürliche Art und Weise negativ aufgefallen sind und dadurch falsch gehandelt haben. Und auch hierhin gehend haben wir doch sehr wohl die Möglichkeiten durch sachverständige Personen und Hundeexperten, sowie behördliche, kompetente Sachbearbeiter (solche die sich mit Hunden auch selbst auskennen und befassen) hier zu unterscheiden und genau abzuwegen ob das Gefahrhunde-Gesetz wirklich immer sofort eingesetzt werden muss, bloß weil es die anzeigenden Personen gerne wünschen.
Inzwischen haben wir in unserer Einrichtung schon einige solcher Fälle in Aktenlage hier vorliegen (da mein Mann Ernst Hoff als behördlich anerkannter Sachverständiger diese Sachen sehr gewissenhaft bearbeitet), wo wirklich so verfahren wurde, eine Beurteilung fair und sehr verantwortungsvoll durchzuführen und bereits ausgeschriebene behördliche Verordnungen/Anordnungen erfolgreich widersprochen wurden. Dass sollte man wissen: Es besteht auf jeden Fall von Seiten der Behörden (von qualifizierten Sachbearbeitern) die Möglichkeit (beim Erstvorfall) hier rechtswirksam ein Verfahren auf Grund der glaubhaften Aussagen und Beurteilungen einzustellen. Mit diesen Abschlussworten soll jedoch auf gar keinen Fall eine Beeinflussung irgendwelcher schwebenen Verfahren herbei geführt werden, sondern lediglich die Bitte und das Veständnis, jede etwaige Entscheidung in der Anwendung des GefHG sehr genau zu überprüfen um damit zum Wohle der Gesamtsache eine tragbare Entscheidung herbei zu führen. Solch eine Handlungsweise würde jedem, dem Hundehalter, dem Sachbearbeiter der Behörde, sowie auch allen anderen Beteiligten viel Zeit und Arbeit ersparen. Gleichwohl würde auch eine große Entlastung den Tierheimen und unserer Hunde in Not-Station zukommen, da sich diese betroffenen Hundehalter der "Sache Hund" nicht so schnell entledigen, wie es durch zu strenges handeln durch einige Behörden leider immer noch geschieht. Der richtige Weg kann nur sein das Behörden, Sachverständige und Hundehalter durch öffentliche Aufklärungsangebote miteinander eine erfolgreiche Lösung und somit mehr Sicherheit für Alle herbei führen.

gez.

Nathali Hoff
1. Vorsitzende v. Therapie vor Dogs e.V.

Die Verwaltungssache Bürgermeister der Stadt Monheim ist
           nun endlich durch das Schleswiger Verwaltungsgericht zum
           Wohlergehen des Rottweilerrüden Theisson abgeschlossen.
           Der Rottweiler Theisson darf nun auf alle Zeit in
           Schleswig-Holstein bleiben.

           Besonderer Dank für diesen außerordentlichen Erfolg gebührt
           jedoch hier der Anwaltskanzlei  Wolfgang Kubicki & Partner,
           die sich wieder einmal erfolgreich für ein Hundeleben
           eingesetzt haben.
           Wir sind froh, dass es hier in Schlewig-Holstein noch
           Anwälte gibt, die sich gerne der "Sache/Hund" hilfreich und
           unterstützend annehmen.

           Danke an Alle die in dieser Kanzlei für Theisson mitgewirkt
           haben.
           Unsere ganz besonderer Dank geilt in dieser Angelegenheit
           jedoch Herrn RA Wolfgang Kubicki.

           Wer also "Fachanwälte" in Sachen Hund benötigt, dem können
           wir diese Kanzlei nur empfehlen: 0431 6669900


Jetzt ist der Rottweiler überglücklich, denn die "Monheimer" haben alle Rechte auf diesen lieben Hund verloren! Nathali Hoff, hier mit diesem "ach sooooooooooooh gefährlichen Hund!"

Der Rottweiler Theisson hat es geschafft, er hat jetzt wieder ein super gutes zu Hause bei sehr tierlieben und hundefreundlichen Menschen. Diese lieben Menschen haben kein Problem mit der Vorgeschichte des Hundes, denn schließlich können sie selbst auf 27 Jahre Erfahrung mit Rottweiler-Fachkenntnis zurück blicken. Nach langem Gassigehen und intensiven Kennenlernstunden dürfen sie diesen Hund jetzt als ganz normalen Familienhund in Aukrug, Schleswig-Holstein halten. Alle Drei der Familie Bötel haben die Sachkundeprüfung hier in Mühbrook erfolgreich absolviert und bestanden. Der behördlich anerkannte Sachverständige Ernst Hoff konnte allen Familienmitgliedern den Sachkundeausweis und das Sachkundezertifikat mit Freude für diesen tollen Hund überreichen.

Nathali & Ernst Hoff sind überglücklich, diesen Hund in solch ein schönes zu Hause geben zu können. Wir wünschen der Familie Bötel sehr viel Freude und für Theisson eine schönes langes Hundeleben bei wirklich tollen Menschen. Danke das der Rottweiler Theisson es so gut angetroffen hat!