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Bericht vom Sondertraining in Neumünster am 21.09.2009 |

Bei schönem sonnigem Wetter
trafen alle Hundehalter mit ihren Wuffis pünktlich am Treffpunkt in Neumünster
ein. Ernst teilte die 24 Teilnehmer erst einmal in 3 verträgliche Gruppen ein.
17:00 Uhr war das Treffen vorgegeben und keiner kam zu spät, also alles bestens
organisiert und vorbereitet. Jeder Hundehalter hatte sicheres und passendes
Geschirr für das Sondertraining dabei.
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Um 17:15 ging es nun zu Fuß auf zum privaten Anwesen, direkt neben dem Tierpark Neumünster.
Ernst vorweg und die riesige Gruppe folgte mit gut gehorchenden Hunden.
Es war dieses mal eine sehr bunt gemischte Gruppe mit Hunden aller Altersklassen und den unterschiedlichsten Rassen.
Von der Junghundegruppe bis hin zu den „Rockern“, alle waren der Einladung zum Sondertraining gefolgt.
Keiner wusste was ihn in diesem Training erwarten würde,
aber dabei zu sein, ist eben alles.
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Auf dem schönen „Baroness-Anwesen“
angekommen, wurden die 3 Gruppen zum Gruppentraining nach Vorgabeübungen
(Hundeführerscheinprüfung) entsprechend aufgebaut und das Training konnte
beginnen. Beide Bilder über diesem Text zeigen unsere „Rockergruppe“, die
von Trainer Hans betreut wurde.
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Da unsere Bea (Trainerin) noch im
Berufverkehr, im Stau stand, musste Ernst zunächst zwei Gruppen zugleich
betreuen und leiten. Was ihm aber sichtlich Freude bereitete, da er es mit
sehr ordentlichen Hundehaltern zu tun hatte. Die Disziplin in der
Vorbeschulung machte sich sichtlich bemerkbar. Die Hunde gehorchten alle bis
auf Kleinigkeiten sehr gut und arbeiteten freudig neben ihren Hundehaltern.
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Selbst bei engster Gruppenführung,
benahmen sich die Hunde ohne negative Auffälligkeiten, so wie wir uns es
wünschen. Bild rechts, alle Hunde gegeneinander und durcheinander,
folgtenlobenswert ihrem Frauchen oder Herrchen. Trotz fremder Umgebung
hatten unsere Hunde keinerlei Probleme sich auf diesem Anwesen anzupassen.
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Unsere Junghundegruppe hier Bild,
wurde von Bea übernommen und Ernst brauchte sich nur noch um seine
„Halbstarken“ zu kümmern. Wir konnten noch intensiver trainieren.
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Diese 3 Bilder zeigen die
Junghundegruppe
unter der Führung von Bea.
Slalom laufen durch Bälle und kleine
Hindernisse.
Alles klappte hervorragend, die Junghunde
ließen sich sicher durch den Slalom führen.
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Bea gibt den Hundehaltern klare
Anweisung, was als nächste Übung auf sie zukommt. Die Hundhalter waren alle
konzentriert bei der Sache, so macht Training Spaß !
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Mehrere Gruppen üben zeitgleich auf
einem Gelände und die Hunde arbeiten perfekt. Hier die Platzübung und die
Hundeführer entfernen sich einige Zeit von ihren Hunden. Alle hatten Spaß am
Training und die Hunde folgten freudig ihrem zweibeinigen „Rudelführer !
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Was schön auf allen Bildern zu sehen
ist, dass alle Hunde (nicht unterwürfig) freudig neben Frauchen oder
Herrchen laufen. Niemand belästigt beim Training seinen Artgenossen, sondern
alle Hunde führten die ihnen abverlangten Übungen zur Zufriedenheit der
Hundebesitzer aus.
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Auch die Rockergruppe mit Hundetrainer Hans, lief mit gutem Gehorsam durch
en Slalom. Große kraftvolle Hunderassen mit gutem Gehorsam.
Den Zuschauern am Rande der Übungsfläche wurde heute etwas geboten, was man
nicht alle Tage zu sehen bekommt.
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Zum Ende des Gruppentrainings wurden die Hunde abgelegt und Frauchen sowie
Herrchen konnten die angebotene Kaffeepause nutzen.
Bei Lumi und ihrem Mann möchten wir uns auf diesem Wege recht herzlich für
die Gastfreundlichkeit bedanken.
Das war richtig klasse bei Euch.
Nach der Kaffeepause sammelten sich die Gruppen wieder auf dem Gelände, denn
es sollte noch zum Stadttraining nach Neumünster gefahren werden.
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Zwischendurch, zur Auflockerung wurde
im Gruppentraining auch noch für jeden Hundehalter ein Einzeltraining analog
zum Hundeführerschein angeboten. Auch hier zeigten die Hunde, was sie im
Hundeschulenunterricht bereits gelernt hatten.
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Bild 1: Katrin mit Berner Sennenhund „Connor“ Bild 2: Juliane mit ihrem
Collie „Trevor“
Bild 3: Lumi mit dem Bullterrier „Ben“
Bild 4: Stefan mit dem Mollosser „Tequilla“
Bild 5: Christel mit Flat-Coatet-Retriever „Santoz“
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Freudig gehorchende Vierbeiner, so
macht Hundeausbildung spaß. Linkes Bild: der Berner Sennenhund „Connor“
geführt von Katrin (auch Hundetrainerin) Rechtes Bild: Golden Retriever
Rüde, „Sam“ neben seinem Frauchen Marnie
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Ja, was ist das denn, das sind doch
keine Hunde oder ? Natürlich nicht, diese Hühner (ca. 30 an der Zahl)
befanden sich direkt am Übungsgelände und waren eine sehr gute Ablenkung für
unsere Hunde.
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Jedoch keiner unserer Hunde zeigten
Jagdfieber, sondern schauten sich wie hier die Deutsche Dogge, geführt von
Nicole, die Hühner nur an. Wir waren alle ganz stolz auf das gute Verhalten
unserer Hunde.
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Und es gab noch mehr Ablenkung für unsere besten Freunde auf vier
Pfoten.Zwei Pferde, auch direkt am Übungsgelände, sorgten für weitere
Ablenkung. Bea wurde gleich von den Pferden liebevoll angestupst.
Ein Herz für Tiere, nicht nur für Hunde, zeichnet Bea aus.
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Ernst und Hans versuchten es Bea
gleich zu tun und übten sich schon mal als „Pferdeflüsterer“ Jedoch mit
Hunden können die Beiden wohl besser umgehen.
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Jeder unserer Hunde durfte mal die Pferde direkt begrüßen und kennen lernen.
Die meisten unserer Vierbeiner hatten keine Probleme bei dem Kontakt mit
diesen „Riesen“ auf der anderen Seite.
Corinna´s Labrador “Theisson” wollte sogar zu ihnen, um die Pferde noch
näher kennen zu lernen.
Aber eine „Spielstunde“ mit den Pferden wollten wir nun doch nicht
riskieren.
Die beiden Pferde waren ebenso neugierig wie unsere Hunde.
So viel Hundebesuch auf einmal hatten sie wohl auch vorher noch nicht
erlabt.
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Beagle Rüde „Kaspar“ war total erfreut über die andere Art und wollte gleich
zu ihnen und gerne mit ihnen toben.
Die Pferde ließen sich von keinem unserer Hunde beeindrucken, sie begrüßten
jeden einzelnen Hund mit stolz erhobenem Kopf.
Die beiden waren wirklich perfekte „Tester“ für unsere Hunde und wir waren
um einige Erfahrung reifer.
Hunde und Pferde passen gut zueinander, wenn beide sich gut kennen und
respektieren.
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Jetzt folgt der 2.Teil des
Sondertrainings, das Stadttraining mit der Hundegruppe in Neumünster. Auf
dem Parkplatz „Kleinflecken“ versammelten wir uns erneut um unsere Hunde
jetzt im öffentlichen Straßenverkehr zu prüfen.
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24 Hundehalter sammelten sich mit
ihren Hunden unter der Betreuung dreier Hundetrainer: Bea, Hans und Ernst.
Zu Beginn wurde von allen Teilnehmern das Lokal begutachten, in dem wir nach
dem Training mit den Hunden einkehren wollten.
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Im Einkaufszentrum von Neumünster
zeigten die Hunde was sie im Bordesholmer Stadttraining gelernt hatten. Doch
es gab auch kleine Schwierigkeiten / Belastungstests zu bestehen.
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Über ein Raster-Gitter zu gehen, mit
darunter laut hörbarem Wildbachrausch en, war für einige Hunde doch etwas
unheimlich. Siehe Beagle Hündin „Kira“ Frauchen musste helfen.
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Weiter ging es durch den Stadtpark,
wo wir auch anderen Hundehaltern mit ihren Hunden begegneten.Aber unsere
Hunde zeigten auch hier keine besonderen Auffälligkeiten. 24 Hunde
stressfrei durch den Park zu führen, das war schon eine gelungene Sache.
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Große Hundegruppe am Teich Innenstadt Neumünster angekommen, erlebten wir
dennoch eine lustigeÜberraschung.
Bei einer jungen (10 Monate) Labradorhündin war die Halsung unerwartet
aufgegangen und die Hündin „Maya“ nutzte ihre Chance ihrem natürlichen Trieb
zu folgen.
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Mit Freude an den da schwimmenden
Enten sprang sie unvorhersehbar, über die Böschung ins Wasser und schwamm zu
den Enten. Da die Enten jedoch nicht einmal ängstlich weg flogen, drehte die
Hündin wieder schnell ab und schwamm ans Ufer, wo Herrchen und Frauchen sie
in Empfang nahmen. Die Hündin war froh.
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Direkt an diesem Gewässer gibt es
eine tolle Möglichkeit mit den Hunden das sog. Treppen- Training zu üben.
Hierbei wird geprüft wie vorsichtig und mit gutem Gehorsam die Hunde ihren
Haltern folgen. Die Hunde dürfen bei dieser Übung nicht wie wild nach vorne
zerren, sondern müssen sich ihrem Halter gut anpassen.
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Man stelle sich vor, man geht mit seinem Hund einkaufen und hat noch eine
volle, schwere Einkaufstasche dabei. Da kann und darf es nicht sein, das der
Hund seinen Hundehalter eine Treppe runter zerrt.
So wie es unsere Hunde im Training gelernt haben ist es vorbildlich und das
Leben mit dem Hund macht auch mehr Freude.
Das „heutige“ Training nähert sich langsam dem
Ende.
Wir gehen noch mit unserer Hundegruppe zum
Hauptbahnhof der Stadt Neumünster.
Draußen dämmert es schon ein bisschen und die Stadtbeleuchtung ändert ein
wenig das Verhalten unserer Hunde. Sie werden wachsamer am Hundehalter.
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Im Bahnhof angekommen sind wir sehr zufrieden über das gute Verhalten
unserer Hunde. Alle Hunde gehorchen weiterhin brav ihren Hundehaltern und
belästigen keine fremden Personen. Wir können auf eine gute Vorbereitung und
Ausbildung unserer Vierbeiner zurück blicken.
Trotz Zuglärm oder fremder Menschen, es ist nicht einer unserer Hunde
negativ aufgefallen.
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Auch im Bahnhofsbereich ist noch
einmal Treppen steigen auf unserem Ausbildungsprogramm. Nur sind hier die
Stufen glatter und der Publikumsverkehr wesentlich größer. Egal ob Mutter
mit Kind und Kinderkarre unsere Hunde lassen sich auch hier nicht aus der
Ruhe bringen, es funktioniert einfach. Nach dem Bahnhofstraining geht es
jetzt zum krönenden Abschluss des Abends, wir besuchen mit unseren Hunden
ein Lokal, wo auch unsere Hunde herzlich willkommen sind.
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Alle trudeln jetzt, ein wenig vom
Training geschafft, zum gemütlichen Abschlussteil ein.
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„Schmusehundetrainerin“ Bea verwöhnt noch einen mittelgroßen „Schoßhund“!
Wir freuen uns jetzt auf die sehr freundliche Bewirtung und sind dankbar ,
dass wir mit so vielen Hunden willkommen sind. So etwas ist leider
heutzutage keine Selbstverständlichkeit.
Ich, euer Ernst, bedanke mich noch bei unseren Kameraleuten: Werner und
Dorith, ihr habt
super Bilder gemacht, die ich in diesem Bericht gut verwenden konnte.
Verantwortlich für Gestaltung und Inhalte
Ernst Hoff – Hundeschulenleiter